Okuläre Hypertension und Glaukom: Was ist der Unterschied?
Ein erhöhter Augeninnendruck ist nicht gleichbedeutend mit einem Glaukom. Erfahren Sie mehr über den Unterschied, die Untersuchungen und individuelle Kontrollen.
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Fragen und Hinweise · 1 MIN LESEZEIT
WAS SIE WISSEN SOLLTEN
Der Augeninnendruck, auch intraokularer Druck (IOD), bezeichnet den Druck im Inneren des Augapfels.
Sein Wert ergibt sich aus dem Gleichgewicht zwischen Bildung und Abfluss des Kammerwassers. Diese Flüssigkeit wird vom Ziliarkörper am Übergang zwischen vorderem und hinterem Augenabschnitt gebildet.
Normalwerte unterscheiden sich je nach Bevölkerung und Patient. Werte über 21 mmHg werden in der Regel als okuläre Hypertension bezeichnet; aus einem isolierten Augeninnendruckwert sollten jedoch keine Schlussfolgerungen gezogen werden. Bei Menschen europäischer Herkunft liegt der Mittelwert bei 16 mmHg.
Der Augeninnendruck schwankt bei gesunden Menschen im Tagesverlauf um bis zu etwa 5 mmHg; bei Glaukom kann die Schwankung größer sein. Verschiedene Faktoren beeinflussen sie, darunter auch Jahreszeit und Körperhaltung.
Ein erhöhter Augeninnendruck geht mit einem höheren Risiko für die Entstehung und das Fortschreiten eines Glaukoms einher.
Diese Informationen ersetzen keine individuelle ärztliche Untersuchung. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Behandlungsteams.
Dr. Nuno Lopes · Patienteninformationen
Redaktionell aktualisiert am 27. Oktober 2026. Die individuellen Anweisungen Ihres Behandlungsteams haben Vorrang.